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News und Tipps und Tricks

    Mit unseren aktuellen News informieren Sie zu verschiedenen Themen.

    Den Drahtesel vor Fahrraddieben sichern
    Kaum lässt man sein Fahrrad unbeaufsichtigt stehen, da ist es schon weg. Wie ärgerlich!
    Das Sicherheitsschloss war nicht gerade eines der besten, aber wie soll man jetzt schnellstmöglich nach Hause kommen – zu so später Zeit?

    Im vergangenen Jahr wurden in etwa 307.000 Fahrrad-Diebstähle gemeldet. Die Zahlen sinken seit den letzen Jahrzehnten, aber bleiben Fahrräder wie zuvor ein beliebtes Klauobjekt. Etwa dreizehn Prozent aller gemeldeten Diebstähle betreffen Fahrräder.

    Ob nun ein besseres Fahrradschloss geholfen hätte, das weißt man nicht. Die Diebe werden mit ihren langen Fingern schließlich immer gewitzter und kreativer. Natürlich weißt ein jeder Fahrradfahrer, dass das Fahrrad am besten an einen Zaun oder einer Laterne durch ein Bügelschloss gesichert werden sollte. Aber selbst die stabilsten Bügelschlösser bieten keinen hundertprozentigen Schutz vor Diebstahl.

    Meistens ist es den Dieben ein leichtes Spiel mit den Fahrradschlössern. Aufgesägt wird heutzutage nicht mehr. Heute verwenden sie Eisspray oder spezielles Werkzeug um die Sicherheitsschlöser am Fahrrad zu knacken. Es gibt sogar Fälle, in denen Schlösser mit einem normalen Kugelschreiber geöffnet wurden. Dennoch hat man die Chance sein Fahrrad sicher abzustellen und das Risiko zu einem Diebstahl zu minimieren. Zuerst sollte man das Fahrrad an einer gut sichtbaren Stelle abstellen und nicht die nächstbeste Seitenstraße verwenden. Wer sein Fahrrad zur späten Stunde an einen Menschen leeren Ort abstellt, lädt praktisch zum Diebstahl ein. Am besten wäre hier ein Ort, wie eine gut besuchte Kneipe.

    Viele Hersteller von Fahrradsicherheit Schlösser locken mit eigenen Sicherheitsskalen, aber im Endeffekt sollte das Schloss einfach robust genug sein. Ein normales Bügelschloss reicht hier schon aus. Leider sind die Stahlschlösser recht schwer und besonders für Radwanderer ungeeignet. Hier sollte man selbst einmal kreativ denken und ein leichtes Stahlseilschloss mit einer Mini-Alarmanlage kombinieren. Das Stahlseil sichert das Fahrrad gegen das Wegtragen oder Wegschieben. Die Mini-Alarmanlage verscheucht Diebe, sobald das Fahrrad sich bewegt. Diese Alarmanlagen befestigt man meist im Bereich der Bremsscheiben. Anbieter sind beispielsweise Xena und Abus. Diese Fahrrad-Teile Hersteller haben sich auf solche neuartigen Sicherheitsschlößer fürs Fahrrad spezialisiert.



    Bundesverkehrsminister nimmt ''Kampfradler'' ins Visier

    Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CDU) nimmt die eigens betitelten ''Kampfradler'' ins Visier und lässt somit eine Diskussion zwischen Autofahrern und Fahrradfahrern ausbrechen.

    Peter Ramsauer habe vermehrt beobachtet, wie Fahrradfahrer vor den Augen der Polizei rote Ampeln überfahren und sich auch sonst nicht an die Verkehrsregeln halten würden. Ramsauer verlangt von der Polizei nun ein konsequenteres Vorgehen gegen ''Fahrradrowdys''. In den Augen des Bundesverkehrsministers sind die Beamten der Polizei einfach überfordert, um den Kampfradlern endlich einmal Einhalt gebieten zu können.
     
    Die Aussage des Bundesverkehrsministers stößt auf verschiedene Meinungsäußerungen. Viele Fahrradfahrer überfahren rote Ampeln, würden sich zuvor aber umsehen und den Verkehr prüfen. In der Regel würde niemand dadurch gefährdet werden und ein Fahrradfahrer sofort zu einem Kampfradler oder Fahrradrowdy mutieren. Dieses Verkehrsdelikt wird bei Autofahrern so gut wie nie begangen, dennoch kommt es unter Autofahrern zu erhöhten Geschwindigkeiten und der Mistachtung von vorrangigen Zebrastreifen, dabei sind diese Faktoren die Nummer eins der Unfallursachen im Bereich des Straßenverkehrs.

    Zu Unfällen mit dem Rad kommt es nach der Meinung von Unfallforschern vermehrt durch das Befahren von der falschen Fahrbahnseite oder dem betrunken fahren. Besonders oft sind Radfahrer das Opfer von Abbiegeunfällen. Für diese Unfälle sind in der Regel die Autofahrer schuld, denn diese Achten viel zu selten auf die Fahrradfahrer. Die offiziellen Statistiken des Bundesverkehrsministeriums bestätigen dies, denn bei Unfällen von Radfahrern und Autofahrern sind in den Fällen nur 28 Prozent der Radler schuld.

    Natürlich gibt es aber auch einige Kampfradler, die im Vorfeld damit rechnen, dass die Autofahrer zurückziehen würden. Ein solcher Unfall mit einem Radfahrer vor Gericht würde dem Autofahrer nicht gerade rosig bekommen.

    Nach Ramsauer ist die Aggressivität, welche ein Fahrradrowdy an den Tag legt, nicht mehr steigerungsfähig. Viele Radfahrer legen sich alltägliche Verkehrsregeln selbstgerecht hin. So würden Radler nicht nur vermehrt über rote Ampeln fahren, nein sie fahren auch gegen die vorgeschriebene Richtung von Einbahnstraßen. Auch seien viele Fahrradfahrer einfach uneinsichtig, denn sie empfinden die Straßenverkehrsordnung nur für sinnvoll, solange diese ihr eigenes Wohl schütze.
     
    Nach aktuellen Studien besitzen knapp 90 % aller Fahrradfahrer einen Autoführerschein und trotzdem würde sich nur ein Teil der Radler an die Regeln der Verkehrsordnung halten. Nach der Aussage des ADAC solle man sich aber nicht gezielt auf eine Gruppe der Verkehrsteilnehmer beziehen. Denn schließlich gäbe es auch unter den Autofahrern und unter den Fußgängern Verkehrsdelikte. Der ADAC fordert daher eine stärkere Kontrolle und strengere Bußgeldvergabe seitens der Polizei für alle Verkehrsteilnehmer. Ob sich eine härtere und strengere Verfolgung sowie Bestrafung der Kampfradler durchsetzen wird, ist bisher noch ungewiss. Mit Sicherheit wird der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sich weiterhin um dieses Thema bemühen.
     

     



    Abnehmen mit dem richtigen Fahrrad

    Wer sich dazu entschieden hat einige Pfunde zu verlieren und dazu Fahrrad fahren und auch regelmäßig Radsport betreiben möchte, wird sich mit einem Trekkingrad oder einem Crossrad schnell anfreunden. Diese Fahrräder sind perfekt für den Alltag und auch für die Freizeit geeignet. Diese beiden Fahrradarten sind sehr robust, stabil und wendig.
    Auch mit vollen Taschen bleiben sie gut lenkbar. Die Crossräder sind für längere Radtouren als auch für den Stadtverkehr geeignet. Aber besonders das befahren von Wäldern und Feldern bringt mit ihnen sehr viel Spaß, genauso wie auch mit einem Trekkingrad. Also stellen unebene Wege für beide Fahrradarten keine Probleme dar.

    Das normale Fahrrad ist eher für den Straßenverkehr und normalen Waldwegen geeignet läuft dennoch angenehm und zuverlässig. Die Haltung ist mit leicht geneigtem Oberkörper optimal. Die Fahrradreifen sind recht schlank, aber dicker als die Reifen eines Rennrads.

    Ein Mountainbike ist ebenfalls für den Stadtverkehr geeignet, aber es lassen sich auch unbefestigte Straßen und unebenes Gelände gut befahren. Es besitzt breite Fahrradreifen mit ausgeprägten Profil, welches eine gute Bodenhaftung bietet. Ein Mountainbike ist sehr robust und stabil gebaut. Es ist relativ schwer. Dazu ist ein Rennrad das vollkommende Gegenteil, das ein Leichtgewicht ist und sehr dünne Fahrrad-Räder besitzt. Das Rennrad ist aber nur für Asphalt geeignet.

    Welches Fahrrad nun die richtige Wahl ist, lässt sich nur entscheiden, wenn man eine klare Vorstellung besitzt, welche Strecken man hauptsächlich befahren möchte. Wenn es überwiegend gerade Strecken sind, dann sollte ein normales Trekkingrad bereits ausreichen. Sollte es aber eher die Natur sein, die Ziel der Fahrten ist, dann ist ein Mountainbike bereits sinnvoller.

    Trainierte Radfahrer greifen meist lieber zu den leichten Rennrädern.
    Die Entscheidung für ein richtiges Fahrrad ist nicht leicht, da man verschiedene Faktoren beachten sollte. Deswegen sollte man sich vorab gut informieren und ein Fahrrad-Fachgeschäft aufsuchen oder sich im Internet beschäftigen. Das Fahrrad sollte jedenfalls vor dem Kauf getestet werden.
     



    Fahrradtouren richtig Planen
    Das Fahrradfahren ist schon lange nicht mehr mit Fitness verbunden, sondern viele verbinden dies auch mit einem gelungenen Urlaub. Neben den gesundheitlichen Aspekten fördert besonders die Natur den Spaß an Radtouren. Dabei ist es auch ganz, egal ob man im Urlaubsort oder von Zuhause aus zum Urlaubsort fährt – die frische Luft lässt den Stress einfach verfliegen. Damit man seinen Fahrradurlaub aber auch ungestört genießen kann. Sollte man auf einiges achten und einplanen. Nichts kann schlimmer sein, als wenn man etwas Wichtiges vergessen hat. Deshalb ist im folgenden auch eine Checkliste zu finden, damit die kommenden Radtouren auch zum Genuss werden und nicht unbedingt zum „Horror-Rad-Trip“.
     
    Sicherlich hat man sich über die kommende Radtour bereits Gedanken gemacht und die Tour somit bereits geplant. Aber die Funktionstüchtigkeit seines eigenen Fahrrads ganz außer Acht gelassen.
    Vor einem Reiseantritt mit dem Fahrrad sollte man dieses vorher unbedingt durchchecken. Dabei sind folgende Punkte sehr wichtig und sollten beachtet werden:
     
    • Reifen checken (Druck, Reifenmantel, Schläuche gegebenerfalls flicken)
    • Funktionstüchtigkeit checken (Tretlager, Pedale, Fahrradketten und Bremsen)
     
    Dies wären die wichtigsten Dinge, die an einem funktionstüchtigen Fahrrad wichtig sind. Natürlich sollten auch noch die Fahrradlichter und die Beleuchtung des Fahrrads kontrolliert werden. Aber auch während des Ausfluges, könnte etwas am Fahrrad beschädigt werden. Daher sollte man stets an wichtige Fahrrad-Werkzeuge und Ersatzteile auf der Radtour mit sich führen. Am wichtigsten ist Flickzeug, falls der Reifen beziehungsweise der Schlauch an einigen Stellen reißen sollte. Auch sollte mindestens ein Ersatzschlauch mitgeführt werden. Schraubenzieher, Schraubenschlüssel und eine Kombizange sind auf der Radtour auch nicht verkehrt. Für längere Touren empfiehlt es sich, auch Fahrradspeichen als Reserve mit sich zu führen.
     
    Neben dem Fahrrad sollten auch Radwanderkarten für das Urlaubsgebiet besorgt werden. Daneben sollte man auf die richtige Kleidung und auf die richtige Nahrung achten. Besonders wichtig für solche Touren sind Vitamine und Ballaststoffe, welche man in Müsli oder Früchten findet. Auf Süßigkeiten muss man nicht unbedingt verzichten, aber man sollte es auch nicht gleich übertreiben.
     


    Das Fahrrad richtig und sicher abstellen:
     Fahrradfahren ist gesund und macht auch Spaß. Voraussetzung dafür ist ein funktionierendes Fahrrad, mit dem man über Berg und Tal fahren kann. Ganz egal, ob Ihr Rad schon dreißig Jahre auf dem Buckel und keine Gangschaltung hat oder erst letztes Jahr gekauft wurde und somit dem neuesten technischen Standard entspricht, wichtig ist, dass man ein Fahrrad immer richtig abstellt. Häufig sieht man Fahrräder, die mit einer Kette an Bäumen oder Zäunen befestigt sind. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern kann mitunter auch den Besitzer (der Zäune) stören. Auch die Stadtverwaltung sieht es nicht gerne, wenn Räder unbedacht an Bäume und anderes Gemeindeeigentum gekettet werden. Deshalb sollten vor allem an öffentlichen Plätzen, in der Nähe von Bahnhöfen, Busstationen und bei Schulen Fahrradständer platziert werden.
     
    Welche Fahrradständer gibt es?
    Fahrradständer erfüllen den Zweck, dass man Fahrräder sicher abstellen kann. Heutzutage gibt es bereits viele verschiedene Arten von Radständern. Sie befinden sich meist bei Schulen, Kindergärten und Ausbildungsstätten, aber auch in Bahnhofsnähe, bei Busstationen und an anderen öffentlichen Plätzen. An einem Fahrradständer kann man das eigene Rad mittels Kette oder Schloss befestigen. Durch moderne Schlösser und ähnliches werden Fahrräder weitgehend diebstahlsicher.
     
    An einem einfachen Anlehnbügel kann man – wie der Name schon sagt – das Rad anlehnen und es zusätzlich anketten. Es gibt ihn in mehreren Größen und Höhen. Anlehnbügel werden vor allem dort aufgestellt, wo nicht viel Platz, aber trotzdem Bedarf für einen Fahrradständer ist. Sogenannte Einzelparker werden meist an einer Gebäudewand oder auch an Busstationen angebracht. Das Vorderrad wird einfach in den Einzelparker geschoben und mit einer Kette gesichert. Auch Hängeparker werden gerne von der Stadtverwaltung eingesetzt. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Auf Schulhöfen findet man oft Reihenanlagen. An diesen Fahrradständern können mehrere Fahrräder befestigt werden. Oftmals werden kleine Hütten, ähnlich den Carports, über diese Reihenanlagen gebaut, sodass die Fahrräder auch vor Wind und Wetter geschützt sind.

    Besonders hübsch anzusehen sind Kinderfahrradständer, die in fröhlichen Farben strahlen. Die Kinder können sich ihre Lieblingsfarbe aussuchen und ihr kleines Fahrrad an den Fahrradklemmen befestigen und so vor Diebstahl sichern. Sogenannte Fahrradgaragen sieht man derzeit noch recht selten. Sie werden eher von Privatpersonen in Anspruch genommen, die keinen Fahrradkeller zur Verfügung haben. Schräghoch-Fahrradparker eignen sich ebenfalls sehr gut für den Privatgebrauch. Hochwertige Fahrradständer sind im Boden verankert und schützen die befestigten Fahrräder so vor Diebstahl.


    Das Fahrrad für den Sommer fitt machen
    In den warmen Sommermonaten steigen viele wieder auf das Fahrrad um und machen die Drahtesel einsatzbereit für tolle Radtouren. Denn wenn ein Fahrrad nach der Winterpause einen Monate im Fahrradkeller gestanden hat, sollte man bestimmten Fahrradteilen etwas Aufmerksamkeit widmen. Denn wenn das Fahrrad erst mal richtig sauber gemacht wurde und alle notwendigen Teile wieder überholt wurden, lässt es sich leichter und entspannter radeln. Durch eine Fahrrad-Frühjahrscheck minimiert man das Risiko von Fahrradpannen und defekten.

    Eine Fahrrad Frühjahrskur beginnt mit einer richtigen Reinigung
    Jedoch sollte man hier nicht allzu gründlich Reinigen und schon garnicht den Dampfstrahler benutzen um das Fahrrad sauber zu machen. Denn der hohe Wasserdruck des Dampfstrahlgerätes kann die die Radlager eintreten und die Öle und Fette wegwaschen. Damit ist eine beschädigung und hoher Verschleiß an einigen Fahrradteilen vorprogrammiert.

    Eine schonende aber dennoch gründliche Fahrradreinigung sollte man ganz traditionell mit Wasser und Schwamm durchführen. Zusätzlich kann man noch spezielle Fahrradreiniger zur Hilfe nehmen, wenn irgendwo der Dreck etwas hartnäckiger ist. Nachdem das Fahrrad gereinigt wurde, sollte man die Fahrradkette schmieren.
    Dies ist besonders wichtig um unangenehme Geräusche zu vermeiden und damit die Kette ruhiger läuft.
    Hier kann man einfach die Fahrradkette ölen und zusätzlich ein Kettenpflegemittel verwenden. Um diese auf die Kette aufzutragen, kann man eine großen Gang einlegen und die Pedale langsam rückwärts drehen, während man das Öl dünn auf die Kette aufträgt. Wichtig ist, dass man anschließend alle Gänge durchschaltet, damit sich das Öl richtig verteilt. Eventuell kann man mit einen sauberen Fuselfreien Lappen das überschüssige Öl entfernen.

    Die Pflege der Fahrradbremsen ist relativ einfach und ist sehr wichtig um die Sicherheit nicht zu gefährden. Die Bremsklötze sind verschleißteile und müssen von Zeit zu Zeit gewechselt werden. Der Kostenfaktor für das auswechseln der Fahrrad-Bremsklötze ist relativ gering, gibt aber maximalen Sicherheit in wichtigen Situationen. Hat man die Bremsklötze gewechselt, muss die Bremse neu justiert werden.
    Die Vorderradbremse sollte man eher etwas lockerer einstellen, da man sich sonst in einer Notsituation einfach nur überschlägt, da der Vorderreifen blockiert. Die Hauptbremslast sollte auf dem Hinterrad sein. Wichtig ist auch, dass an der Bremse alles gut befestigt ist, damit nicht beim Bremsen etwas in die Fahrradspeichen rutscht.

    Bei den Fahrradreifen sollte man auch die Mantel frühzeitig wechseln und nicht erst wenn das Reifenprofil schon verschwunden ist. Denn je weniger Profil auf dem Reifen ist, desto brüchiger und anfälliger werden diese für Reifenpannen. Auch der Reifenluftdruck muss stimmen, denn bei einem zu niedrigen Reifendruck erhöht sich die Gefahr einer Reifenpanne imens. Daher lieber einen guten und hohen Reifendruck wählen, da dies auch den Fahrkomfort erhöht.

    Die Fahrradbeleuchtung ist ein wesentlicher Punkt in der Verkehrssicherheit. Nur wer einen gute Beleuchtung hat, dazu gehören Vorderlampe, Rücklampe, Katzenaugen in den Speichen und andere Reflektoren am Fahrrad, kann im Straßenverkehr von Autos und anderen Fahrradfahrer rechtzeitig gesehen werden.
    Insgesamt sollte man die komplette Ausstattung des Fahrrads auf die Verkehrssicherheit hin prüfen und gegebenfalls ersetzen.


    Die gesundheitsförderliche Wirkung von Radfahren
    Bewegung an der frischen Luft macht Spaß und tut Körper und Seele gut. Besonders wenn dafür eine Sportart gewählt wird, bei der die Gelenke so schonend bewegt werden wie beim Fahrradfahren.
    Als Ausdauertraining wirkt sich das Radfahren förderlich auf die Fettverbrennung aus und begünstigt damit die Gewichtsabnahme. Gleichzeitig wird das Herz-Kreislaufsystem gestärkt und erhöhtes schlechtes Cholesterin (Blutfettwert) kann sich abbauen. Durch die Beanspruchung der Lungenfunktion vertieft sich die Atmung und transportiert Sauerstoff in den Körper. All diese Einflüsse wirken den Risikofaktoren für gefürchtete Herzkrankheiten entgegen ebenso wie der Erkrankung an Diabetes. Als eine Art Dauergymnastik vermag das Radfahren laut wissenschaftlichen Studien übrigens bei Diabetes-Patienten den Zuckerspiegel zu senken.
    Durch die Tretbewegung werden die Muskeln der Beine gekräftigt, die Rücken- und Bauchmuskulatur muss für die Stabilität des Rumpfes sorgen und auch Schultern, Arme und Hände samt Fingern und Daumen sind in Bewegung oder Haltepositionen. So wirkt sich das Fahrradfahren als Training fast für die gesamte Muskulatur aus. Kräftige Muskeln wiederum halten und stützen das Skelett, verhindern Gelenkverschleiß und Haltungsschäden und die damit verbundenen Rückenschmerzen und -krankheiten. Besonders für ältere Menschen ist schonendes Muskeltraining wichtig, um degenerative körperliche Prozesse (Arthrose) so lange wie möglich hinauszuzögern oder zu vermeiden.
    Insgesamt wird der Körper mobilisiert, wovon neben den Gelenken und der Muskulatur auch die Sehnen und Bänder des Skelettsystems sowie die Knochenfestigkeit und -dichte (dies wirkt vorbeugend gegen Osteoporose!) profitieren.
    Wichtig hierbei ist der richtige Fahrradsitz (Fahrradsattel) durch die korrekten technischen Einstellungen am Fahrrad. Um den Rücken zu schulen und ihn nicht zusätzlich zu belasten, muss die Beugung des Oberkörpers einen Winkel von etwa 45° betragen. Darum sollte man die richtige Rahmen- und Sattelhöhe beachten. Um falschen Druck auf die Knie zu vermeiden, muss das Bein bei abwärts getretenem Pedal so gut wie durchgestreckt sein.
    Als gesundheitlicher Vorteil des Radfahrens darf die Stärkung des Immunsystems nicht unerwähnt bleiben, die den Körper gegen bakterielle Infekte stabilisiert und somit Krankheiten (Erkältung, Grippe) abwehrt. Auch der Gleichgewichts- und Orientierungssinn wird positiv beeinflusst. Ebenso können nervöse Reizzustände und Stress abgebaut werden, weil das Radfahren, besonders draußen in der Natur, eine beruhigende und ausgleichende Wirkung auf die Psyche ausübt. Körper und Seele können aufatmen.


    Die Krankenkassen wollen das Fahrradfahren fördern
    Radfahren gehört mit dem Schwimmen zu den gesündesten Sportarten, weil wir hierbei unseren ganzen Körper zum Einsatz bringen aber dennoch Gelenkschonende Bewegungsabläufe während den Fahrrad fahren durchführen.

    Wer öfters mit dem Fahrrad fährt fördert seine Gesundheit und schont am Ende die Kosten für Krankenkassen, weil die Leute nicht so oft krank werden oder sich durch den Radsport viele Krankheiten vermeiden lassen.
    Das haben nun auch die Krankenkassen verstanden und wollen die Gesundheit der Krankenkassenzahler fördern indem sie Gesundheitswochen rund um den Radsport fördern also finanziell unterstützen wollen.
    Man kann zum Beispiel einen Fahrrad Urlaub planen der insgesamt eine Woche lang geht und aus mehreren Etappen besteht. Oft werden zu dem Gesundheitsurlaub noch Zusatzpakete zur Rückentraining und diverse Muskel- oder Körperentspannung Übungen angeboten.

    Die meisten Radtouren die von den Krankenkassen bezuschusst werden finden innerhalb Deutschland statt. Es gibt Radreiseangebote die um die 800 Euro kosten und auch für ungeübte Radler machbar ist. Hierbei kann man von der Krankenkasse eine Zuschuss von 70 bis 150 Euro pro Person bekommen, wenn man bei der persönlichen Kasse nach den Zuschüssen für die Gesundheitswoche frühzeitig erkundigt. Die Unterstützung der Radreisen erfolgt im Rahmen der Vorgaben zur gesundheitlichen Prävention.
    Wer also zukünftig plant, von den Zuschüssen der Krankenkassen bei Radreisen oder anderen gesundheitsförderten Masnahen zu profitieren sollte sich mit sein persönlichen Kasse in Verbindung setzen.


    Reifenpanne – Flicken oder Tauschen?

    Der Frühling steht vor der Tür und die ersten Fahrradfahrer sind auf den Straßen. Langsam beginnt die Zeit, die ersten Waldstrecken und Landstraßen zu befahren. So Spaß auch das Radfahren macht, desto schwieriger wird es, wenn der Drahtesel Probleme macht. So ist es ärgerlich, wenn man sich weit von Zuhause eine Reifenpanne abholt.

    Dann wird die Frage gestellt „Wie flickt man einen Fahrradschlauch?“

    Zuerst Mal, es gibt keinen sicheren Schutz vor einem Reifenplatten, aber es gibt einige Maßnahmen, die Wahrscheinlichkeit von Reifenpannen zu verringern. So sollte ein alter und abgefahrener Reifen ausgetauscht werden, bevor er auf der Radtour seinen Geist aufgibt und es zu spät ist. Außerdem sollte man öfters den Reifendruck kontrollieren, denn sonst ist der Fahrradreifen anfälliger für Pannen und verschleißt zudem schneller.

    Nach einem Platten im Fahrradreifen gibt es zwei Möglichkeiten:
    Man packt das Flick-Werkzeug aus oder kauft sich einen neuen Fahrradschlauch. Für das reparieren ist es wichtig, das nötige Flick-Werkzeug immer mit sich zu führen.
    Dieses Flickzeug besteht meistens aus:
    Einem Flicken, rauen Schmirgelpapier und sowie einer Vulkanisierungslösung, welches nicht zu alt sein darf (wegen Trocknungsgefahr).

    Als erstes wird der beschädigte Reifen vom Fahrrad abmontiert. Danach muss der Fahrradschlauch mit einem Reifenheber von der Felge abgezogen werden und nun kann man sich auf die Suche nach dem Loch im Schlauch machen. Da gibt es zwei Methoden: Entweder den Fahrradschlauch aufpumpen und die austretende Luft erspüren oder den Schlauch ins Wasser halten und so das Loch erspüren. Nachdem das Loch gefunden ist, nimmt man ein Schmirgelpapier zur Hand und reibt den Rand um das Loch. Wenn die Stelle trocken und sauber ist, kann die Vulkanisierungslösung auf den Fahrradschlauch aufgetragen werden.

    Danach wartet man einige Minuten und nimmt nun den Flicken zur Hand. Auch hier muss die Stelle trocken und sauber sein, denn Verunreinigungen am Schlauch beeinträchtigen den Fahrradreifen und machen ihn luftdurchlässig. Nun wird der Flicken auf das Loch gelegt und kräftig angedrückt, anschließend die Stelle trocknen lassen. Nur noch die Schutzfolie vom Radschlauch entfernen und somit ist der Fahrradschlauch einsatzbereit.

    Bei einem größeren Loch, sollte man sich einen neuen Fahrradschlauch anlegen, um wieder mit gutem Gewissen Fahrrad fahren zu können. Das tauschen eines Fahrradschlauchs gestaltet sich schwieriger als das Flicken. Als erstes wird das Rad vom Fahrrad ausgebaut, im Idealfall wird nur der Schnellspanner gelöst oder man greift zum Schraubschlüssel und nimmt die Befestigungsmuttern ab.
    Jetzt braucht kommt der Reifenheber (ein sehr wichtiges Fahrrad-Werkzeug) zum Einsatz, um den Mantel von der Fahrradfelge zu lösen. Dabei sollte beachtet werden, dass nur der Heber für den Reifen benutzt wird und auf keinen Fall ein spitzes Werkzeug. Nun sitzt der Fahrradschlauch mit dem Ventil an der Felge, den man leicht abschrauben kann und anschließend den beschädigen Fahrradschlauch herausgezogen werden kann.

    Bevor der neue Schlauch auf die Felge gezogen wird, sollte man ihn leicht aufpumpen, so ist es leichter das Ventil durch die Öffnung der Fahrradfelge zuführen und zu befestigen. Bei dem Aufziehen des Mantels über den Schlauch, so dass der Schlauch gut auf der Fahrradfelge liegt, muss durchaus Kraft angewendet werden um den Schlauch unter den Mantel zu bringen. Hier kann wieder der Reifenheber eingesetzt werden. Danach den Reifen leicht aufpumpen und darauf achten, dass der Schlauch sich unter dem Mantel optimal positioniert. Ist der Fahrradschlauch von dem Mantel vollständig umgeben, so kann er aufgepumpt werden und wieder an das Fahrrad montiert werden.


     



    Machen Sie Ihr Rad fit für die Saison – hochwertiges Fahrradzubehör
     Wie die meisten Produkte am Markt besteht auch das Fahrrad aus verschiedenen Einzelteilen, die im Laufe der Zeit zu Verschleißteilen werden. Je nach Art und Häufigkeit des Gebrauchs sowie der Pflege und Wartung unterscheidet sich die Lebensdauer dieser Teile. Zu den häufigsten Verschleißteilen eines Fahrrads zählen beispielsweise die Fahrradkette, Schaltungs- und Bremszüge, Bremsbeläge, sowie Felgen und Reifen.
    Bei einem Fahrrad ist zwischen Fahrradteilen und Fahrradersatzteilen zu unterscheiden. Während man bei den bereits genannten, eher groben Teilen von Fahrradteilen spricht, handelt es sich bei Kleinteilen wie Schrauben und Muttern um Fahrradersatzteile.
    Entscheidend ist die Qualität der Teile. Nur wenn diese technisch einwandfrei funktionieren, kann ein hohes Maß an Funktionalität und Sicherheit gewährleistet werden. Nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen und um Unfälle zu vermeiden sind diese Teile regelmäßig zu Warten und bei Verschleißerscheinungen unbedingt auszutauschen.
    Während Fahrradteile und Fahrradersatzteile notwendig sind um das Fahrrad überhaupt nutzen zu können, versteht man unter Fahrradzubehör alle Teile an einem Rad, die nicht für den Gebrauch des Rads notwendig sind.
    Dennoch spielt Fahrradzubehör im Radsport eine entscheidende Rolle. Denn mit der richtigen Ausstattung macht nicht nur das harte Training mehr Spaß, auch ausgiebige Radtouren gewinnen durch das passende Fahrradzubehör entscheidend an Komfort, Sicherheit und Leistung. Beispiele für Fahrradzubehör sind neben der LED Fahrradbeleuchtung und dem Fahrradcomputer auch Schutzbleche oder das geeignete Werkzeug. Zudem sind Rucksäcke, Trinkflaschen oder die passenden Brillen nützliche Begleiter, die auf keiner Tour fehlen dürfen.


    Mit dem Fahrrad Städte wie Amsterdam, Paris und Prag entdecken

    Mit dem Fahrrad Städte wie Amsterdam, Paris und Prag entdecken
    Wer etwas von einer Stadt sehen will, sollte sich nicht auf die Sightseeing Touren verlassen die angeboten werden. Eine Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden, bringt oft neue Einblicke in die Stadt die man bei den herkömmlichen Städtetouren nicht zu sehen bekommt. Städtetourren per Fahrrad heißt der neue Trend und viele Reiseveranstalter bieten mittlerweile mehrtägige Städtetouren an, wo man bekannte Städte, wie Beispielsweise Amsterdam, Paris und Prag mit dem Rad entdecken kann. Mit dem Fahrrad ist man immer flexibel und kann neben den typischen Touristenattraktionen in den Städten noch andere neue Blickwinkel der Städte kennen lernen.

    Mit dem Fahrrad Paris entdecken
    Wer zum Beispiel mit dem Fahrrad in Paris unterwegs ist, kann das Leben der französischen Metropole abseits des Autoverkehrs kennenlernen. Die Stadt Paris bietet im „Paris a Velo“ eine wunderschöne Architektur mit vielen kleine Gässchen. Dort findet man die typisch französischen Restaurants und Bistros. Die Stadt Paris hat zudem auch viele Grünanlagen, die hervorragende zum Fahrradfahren geeignet sind und zu einer kleine Verschnaufspause von der Radtour einladen. Eine empfehlenswert Radtour durch Paris führt zum Beispiel durch Chinatown und die vergleichsweise dörfliche Gegenden der Wohnanlagen im Südlichen Bereich von Paris. Man kann auch erst mit dem Zug zum Versailles Schloss fahren und dann durch die Parks und ruhigen Waldwegen, die teilweise am Ufer der Seine entlang führen, zurück in die lebhafte Großstadt Paris mit dem Rad fahren.

    Das heutige Prag mit dem Rad entdecken
    Gehen wir in der Geschichte von Prag ein wenig zurück, stoßen wir auf bekannte Komponistennamen wie Friedrich Smetana, Franz Kafka und Egon-Erwin Kirsch. Bei einer Radtour durch Prag bewegen wir uns genau auf dieser Zeitreise der bekannten Persönlichkeiten. Aber auch in Prager Innenstadt sind wie hervorragend mit dem Rad unterwegs. Wir können ohne Parkplatzsuche die Karlsbrücke besuchen und sogar mit dem Fahrrad darüber fahren. In den wärmeren Sommermonaten locken die Biergärten in der Prager Stadt zu einer kleinen Pause ein. Besonders in den kleinen Straßen von Prag ist man mit dem Fahrrad gut aufgehoben und kommt recht gut vom Platz. Verpassen sollte man bei seine Prager Fahrradtour in keinem Fall den berühmten Wenzelplatz und den alten Prager Marktplatz, welche ebenso prima mit dem Rad besucht werden kann. Als Highlight für jede Prager Touristen Tour ist das Prager Schloss „Hradschin“, welches ganz in der Nähe der Moldau steht.

    Amsterdam die Stadt der Fahrradfahrer
    Sicherlich gibt es die unterschiedlichsten Gründe warum es so viele Touristen nach Amsterdam zieht. Aber bekannt ist die Stadt auch wegen den unzähligen Radfahrer die man so in kaum einer Anzahl antrifft wie in Amsterdam. Denn dort regieren die Radfahrer und nicht die Autofahrer die Innenstadt. Die Fahrradfahrer gehören einfach zum Leben der niederländischen Hauptstadt. Es gibt Mehrtägige Fahrradtour Angebot, wo man zwischen Parks und Coffee-Shops die Stadt erkundet. Jedoch sollte man bei der Fahrradtour dich daran gewöhnen, dass oft super-moderne City-Fahrräder in Amsterdam doch eher selten sind und die meisten Radler dort einfache Fahrräder nutzen. Da es in Amsterdam keine Berge oder große Erhebungen gibt, ist das Fahrradfahren in Amsterdam und in vielen Bereichen von den Niederlanden auch für ungeübte Fahrradfahrer gut geeignet.


     



    Radfahrer Verkehrsregeln, zur eigenen (Verkehrs-) Sicherheit

    Wenn die Temperaturen steigen, erhöht sich auch die Anzahl der Fahrradfahrer auf deutschen Verkehrsstraßen und Fahrradwegen. Da kommt es desöfteren mal zu Konflikten und Problemsituation mit Autofahrer und den allgemeinen Verkehrsregeln, die übrigens auch für Radfahrer gelten.

    Ab 1,75 Promille ist auch der Führerschein weg!
    Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat noch lange keinen Freifahrtschein und kann auch seinen Autoführerschein verlieren, obwohl er gar kein Auto gefahren ist. Es gibt aktuelle Gerichtsurteile und gesetzliche Bestimmungen, wo Fahrradfahrer ab 1,75 Promille den Führerschein verlieren. Es ist also keine Gerücht, wer zu Fuss oder auf dem Fahrrad stark alkoholisiert im Straßenverkehr sich bewegt und aufgrund seines hohen Alkoholkonsums eine Verkehrsgefährdung darstellt, kann unter Umständen seinen Auto-Führerschein verlieren.

    Wenn die Polizei einen Fahrradfahrer mit über 1,75 Promille Alkohol im Blut antrifft, kann die Polizei eine MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung) anordnen. Diese MPU soll herausfinden, wie die Trinkgewohnheiten sind und ob man überhaupt in der Lage ist, im öffentlichen Verkehr ein Fahrzeug zu steuern, oder ab man desöfteren alkoholisiert Auto oder Fahrrad fährt. Im Schlimmsten Fall verliert man also nicht nur seinen Führerschein für Kraftfahrzeuge, sondern auch der Fahrrad-Führerschein kann entzogen werden!

    Auch wenn man den Fahrrad-Führerschein noch nicht besessen hat, oder es im Grunde keinen gibt. Kann das Verwaltungsgericht, zusätzlich zum Fahrverbot von Kraftfahrzeugen auch das fahren von Fahrräder verbieten. Denn die gesetzliche Fahrerlaubnisverordnung sieht ausdrücklich eine MPU vor, wenn jemand ein Fahrzeug, egal ob Auto oder Fahrrad, mit mindestens 1,6 Promille im Straßenverkehr geführt hat. Und wer einen Autoführerschein hat, sollte sich der Verantwortung auch bewusst sein, dass von alkoholisierten Fahrradfahrern im Straßenverkehr eine große Gefahr für sich und andere ausgeht und dies rechtfertigt die Anordnung einer MPU.

    Autofahrer müssen mit der Disziplinlosigkeit von Radfahrer rechnen!
    Kommt es zu einem Unfall, wo zum Beispiel ein vorfahrtsberechtigter Fahrradfahrer, den Radweg in falscher Richtung befährt und das Auto kommt aus einer untergeordneten Straße, so muss im Schadensfall jeder 50 Prozent vom Gesamtschaden tragen. Das bedeutet, 50 Prozent vom Fahrrad und 50 Prozent vom Autoschaden muss jeder Beteiligte tragen.
    Obwohl der Radfahrer, wahrscheinlich gegen die Verkehrsregeln verstoßen hat. Die Gerichte entscheiden so, mit der Begründung, dass die Autofahrer mit der Disziplinlosigkeit von Radfahrer rechnen müssen!
    In dem oben genannten Beispiel, würde das Gericht sagen, dass der Autofahrer „unstreitig die Vorfahrt“ des Radfahrer missachtet hatte und es ist egal, ob der Fahrradfahrer in falscher Richtung auf dem Fahrradweg unterwegs gewesen sei.
    Die Verkehrsgerichte Urteilen nämlich so, dass Autofahrer jederzeitmit der weit verbreiteten Disziplinlosigkeit von Radfahrer einstellen müssen und ggf. Den schwächeren Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt überlassen sollten.

    Ohne Licht am Rad in einen Verkehrsunfall
    Kommt es zwischen zwei Radfahrer zu einen Unfall bei Dunkelheit oder Nacht, so müssen sich beide Radfahrer den Schaden sich teilen, sofern dies nicht über das gesetzlich vorgeschriebene Licht verfügen und insgesamt der Unfallhergang mit Hilfe von Zeugen sich nicht mehr rekonstruieren lässt. So entschied das Landesgericht bei einem Verkehrsunfall, wo zwei entgegenkommende Fahrradfahrer zusammengestoßen waren. Beide Radfahrer hatten nicht das gesetzlich vorgeschriebene Dynamobetriebene Fahrradlicht am laufen, sondern lediglich eine Batterie betriebene Stirnlampe oder ein anderes elektrisches Aufstecklicht am Lenker.

    Fahrradfahrer die bei Dunkelheit und Nässe ohne Fahrradlicht und ohne Reflektoren am Fahrrad unterwegs sind, haben immer einen Teilschuld wenn es zu einem Unfall kommt. In einem Fall wurde ein Fahrradfahrer von einem Links abbiegenden Bus erfasst. Der Busfahrer hatte den Radfahrer zu spät wahrgenommen, weil dieser kein Licht und auch keine Reflektoren am Rad hatte. Auch wenn der Radfahrer Vorfahrt hatte und der Bus ihn hätte zuerst fahren lassen sollte, bekam der Radfahrer eine teilschuld von 30 Prozent beim Unfall, weil er kein Licht und Reflektoren am Rad befanden. Mit einem solchen Urteil können sich Fahrradfahrer noch glücklich schätzen, denn wer ohne Licht bei Dunkelheit oder Nach mit dem Fahrrad fährt, handelt sehr unvernünftig, gefährdet sich und andern Verkehrsteilnehmer und ein Gutachter kann im schlimmsten Falle die Mitschuld am Unfall noch höher als 30 Prozent ausfallen lassen, wenn man kein Licht am Fahrrad hat.

    Das Licht am Fahrrad hat weniger die Aufgabe dem Fahrradfahrer genügend Licht zu fahren zu geben und die Umgebung zu beleuchten. Vielmehr dient das Fahrradlicht in erster Linie dazu, dass Fahrradfahrer von anderen Verkehrsteilnehmer gesehen werden. Ebenso die gesetzlich vorgeschrieben Reflektoren an den Speichen dienen zur Sicherheit, damit man auf dem Fahrrad auch bei Dunkelheit vonden anderen Verkehrsteilnehmer wahrgenommen wird.


     



    Radfahren ist gesünder als manch andere Sportarten aber wie oft sollte man Radfahren?

    Der richtig Umgang mit dem Radsport ist wichtig, damit das Radfahren auch weiterhin Spaß macht. Grundsätzlich kann jeder Fahrrad fahren und es macht besonders bei schönem Wetter viel Spaß.
    Die meisten Städte in Deutschland haben auch gut ausgebaute Fahrradwege, die es erlauben sich in der Stadt mit dem Fahrrad zu bewegen. Besonders gut geeignet sind die CityBike oder Allroundbikes. Diese Fahrräder eingen sich besonders gut für die Innenstädte, weil sie sehr robust gebaut sind und natürlich auch verkehrssicher sind. Bei manchen Rennräder oder auch Mountainbike fehlen manchmal wichtige Bauteile, wie zum Beispiel eine Klingel oder gar das Licht und sie sind nicht Verkehrssicher, sollten also im normalen Straßenverkehr nicht gefahren werden. Mountainbikes und offroad-Bikes sollte man also nur im Gelände nutzen, denn wenn es mal zu einem Unfall kommt ist der Fahrradfahrer automatisch mit schuld, wenn sein Fahrrad nicht verkehrssicher ist.

    Im Vergleich mit anderen Sportarten ist das Radfahren gesünder!
    Vergleicht man den Radfahren mit Joggen oder anderen Lauftraining Sportarten dann stellt das Radfahren eine effizientere Herz-Kreislaufbelastung dar, die es im Grunde jedem ermöglicht auch längere Strecken auf dem Fahrrad zurück zu legen und das selbst wenn der Hobbyradler kaum oder nur selten auf Rad steigt und trainiert.
    Das Fahrrad fahren hat noch einen weiteren wesentlichen Gesundheitliche Vorteil im Vergleich zum Laufen, denn es schon die Gelenke. Besonders die Knie haben beim Laufen eine hohe Belastung, weil sie das ganze Körpergewicht tragen müssen. Bei Radfahren hingegen beansprucht man zwar die Gelenke, aber ohne das Eigengewicht das Körpers.

    Einen Fahrradtour bietet nicht nur Spaß, man sieht auch vielmehr von der Gegend. Dennoch kann man mit den Fahrrad relativ schnell große Distanzen überwinden und hat einen hohen Erlebniswert.
    Wer sich beim Fahrrad fahren verbessern und seine sportliche Leistung verbessern möchte, sollte versuchen 3 bis 4 mal in der Woche mindestens eine Stunde Fahrrad fahren. Der Anfang ist sicherlich schwer, aber sie bestimmen ja selbst, wie schnell sie mit dem Fahrrad unterwegs sind.
     



    Berufspendler haben das Fahrrad wieder gefunden und nutzen es nun häufiger um auf die Arbeit zu kommen.
    Zwar scheuen sich viele Berufspendler davor das Fahrrad zu nutzen, wenn der Weg zur Arbeit besonders weit ist und nur die die wenigsten sind bereit auf das Auto zu verzichten. Jedoch schaut man sich man die Verhältnisse auf deutschen Straßen an, so ist das Auto fahren im Berufverkehr von überfüllten Straßen, Staus an allen Ecken und Enden und nicht zu vergessen der Parkplatzmangel in den Innenstädten, alles anders als bequem und entspannend. Frust, ärger und Stress beim Autofahren sind dann unnötige Faktoren mit denen Berufstätige tagtäglich zu kämpfen haben und nicht selten schon völlig entnervt in der Firma ankommen.
    Wer kann nutz den Zug oder öffentliche Verkehrsmittel um den überfüllten Straßen zu entgehen. Jedoch gibt es oft Strecken die kaum oder gar nicht mit Bussen und Bahnen zu erreich sind und da ist das Fahrrad dann die letzte Hoffung.
     
    Sehr beliebt und vor allem praktisch ist das Faltrad, Alu-Klapprad, Klapprad.
    Berufpendler könne das Faltrad leicht im Auto unter bringen und morgens im Stadtrand zu einem Park-and-Ride Parkplatz fahren. Dort das Faltrad fertig machen und die letzten Meter mit dem Fahrrad überbrücken. So lassen sich je nach Streck schon viele Minuten Fahrtzeit sparen und man muss nicht unnötig nach einem Parkplatz suchen.
    Die modernen Klappräder, Alu-Klappräder oder Falträder sind mit nur wenigen Handgriffen einsatzbereit und Dank ausgeklügelten Falttechniken passen sie auch in jeden Kofferraum. Im zusammen gefalteten Zustand gelten die Falträder bei Bussen und Bahnen als Gepäckstück und man muss nicht für das Fahrrad extra zahlen. Und somit lassen sich automatisch übliche Sperrzeiten für Fahrräder in den öffentlichen Verkehrsmitteln leicht umgehen. Selbst beim ICE, der strenge Regelungen bezüglich Fahrräder hat, kann man das zusammen gefaltete Fahrrad in der Falttasche als einfaches Gepäckstück mitnehmen. So kann man die Regelungen für die Fahrradmitnahme im öffentlichen Verkehrsmittel ganz geschickt umgehen.
    Wer sich für den Kauf eines Faltrades entscheidet, sollte hier Wert auf gute Qualität legen und prüfen, dass die Falttechnik vom Fahrrad leicht zu bedien ist und im Fahrzustand auch gute Stabilität aufweist.


    Das Alu-Fahrrad
    Beim Alu-Fahrrad geht es in erster Linie darum, dass die Fahrradrahmen aus Aluminium gefertigt wurde.
    Der aus Aluminium gefertigte Fahrradrahmen, der Alurahmen hat seine Vor- und Nachteile. Denn zum einen hat das Aluminium im Vergleich zum Stahl nur ein drittel der Massendichte. das bedeutet, dass ein Fahrrad-teil, welche aus Stahl gefertigt wurde ebenso dick ist wie das aus Aluminium. Nur mit dem Unterschied, das das Aluminium-teil weniger Massendichte aufweist. Das Aluminium und der Alurahmen verhält sich aber bei stoßartigen Belastungen viel flexibler und bricht dann nicht so leicht wie ein vergleichbarer Stahlrahmen, obwohl Stahl ja eine wesentlich höhere Festigkeit hat. Aber bei stoßartigen Belastungen im Fahrtbetrieb kann der Fahrradstahl die Stoßspitzen besser abbauen und bricht daher nicht so leicht.
    Ebenso nachteilig wirkt sich das Material beim Fertigungsprozess aus. Denn um einen Alu-Fahrrad-Rahmen her zustellen muss der Fahrradrahmen geschweist werden, wenn er aus Aluminium besteht. Der Stahl lässt sich dabei schon einfacher verarbeiten, da er gelötet werden kann. Die gelötetden Stellen im Fahrradrahmen sind strapazierfähiger und reißen nicht so schnell wie eine geschweißte Stelle.
    Seit den 80er Jahren gibt es Fahrrad-rahmen und so genannte Alu-Fahrräder im Handeln. nach langer Beanspruchung kann es zur so genannten Materialermüdung kommen und die Schweisnähte beginnen zu reißen oder zu brechen. Aber grundsätzlich ist das Alu-Fahrrad eine robuste und günstige Bauweise beim Fahrrad-Rahmen und der Alurahmen hat sich seit vielen Jahren im Fahrradbau gut bewährt.


    Das Bambino Bike
    Es handelt sich beim Bambinobike um ein spezielles Fahrrad für Kinder und Kleinkinder, das die motorischen Fähigkeiten des Kindes fördern soll und auch gleichzeitig den Gleichgewichtssinn des Kindes trainiert. Besonders im Kleinkinderalter ist es pädagogisch sehr wichtig diese Fertigkeiten zu erlernen und mit dem Bambino-Bike gibt man den Kindern eine gute Hilfe die auch gleichzeitig das lernen spielerisch macht und viele Kinder großen Spaß haben, das Laufradfahren mit dem Bambinobike zu lernen.
    Die Bauweise des Bambinobike ist relativ simpel. Es wird auf Pedalen verzichtet, so dass das Kind mit den Füßen immer auf dem Boden bleibt. Um das Fahren auf dem Kinderholzlaufrad möglich leicht und sicher zu gestalten wurde das Bambino-Bike größtenteils aus Holz gefertigt.
    Da die Kinder beim Laufradfahren mit den Füßen auf dem Boden bleiben können sie nicht so umfallen, lernen aber gleichzeitig mit Ihrem Gleichgewicht um zu gehen und bereiten sich daher so auf das richtige Fahrradfahren vor. Beim Bambinobike gibt es keine Stützräder und die Bereifung besteht aus leisen luftgefüllte Hohlschaumreifen die unplattbar sind und fast keine Laufgeräusche verursachen, wenn das Kind mit dem Bambinobike in der Wohnung unterwegs ist.


    Unterschied Faltrad und Klapprad ?
    Wenn man das Faltrad noch nicht erfunden hätte, würde es sicherlich noch erfunden werden. Denn beim Faltrad versuchte man das oft so große und  unhandliche Fahrrad in ein kleines Paket zu verwandeln, besonders um es zum Beispiel im Auto zu transportieren. Denn die herkömmlichen Fahrradgrößen lassen sich kaum im Auto oder im Kofferraum eines normalen PKW transportieren. Seit der Erfindung des Klapprad in den 70er Jahren wurde die Technik  immer weiter entwickelt und die zu Anfang eher hässlichen Klappräder wurden durch moderne und praktischere Falträder ersetzt.
    die ersten Klappräder waren noch simpel aufgebaut und in der Mitte das Fahrrad-Rahmen war ein Scharnier eingebaut, das es ermöglichte das Fahrrad einmal zusammen zu klappen.
    Das Wort Faltrad wird seit den 80er Jahren verwendet und das aus gutem Grunde. Denn die Modernen Falträder lassen sich nicht nur einmal zusammen klappen, viel mehr gibt es hier ausgefeite falttechniken die ein Fahrrad zu einem kleinen praktischen Paket zusammen falten lassen. Im Gegensatz zu den älteren Faltrad-Varianten sind die heutigen Faltrad auch aus hochwertigen Fahrrad-Teilen gefertigt und stehen modernen Fahrräder kaum noch hinter her. Sie sind aus leichten Materialien gefertigt und lassen sich mit wenigen Handgriffen zusammenfalten, so dass viele Berufstätige das Faltrad mit ins Büro nehmen können, da es im zusammen gefalteten Zustand kaum Platz wegnimmt. Aber für die Wege Überbrückung vom Büro zu den öffentlichen Verkehrsmittel die ideale und Zeitsparende Variante ist, wenn man mit einem Fahrrad oder Faltrad unterwegs ist.


    Das BMX-Rad und BMX-Rennsport
    der Ursprung des BMX-Rades führt auf das legendäre Bonanzarad zurück. Zwar haben die Jugendlichen in den 70er Jahren schon damit begonnen ersteFahrrad-Tricks auf den Bonanzaräder ein zu studieren, jedoch war derFahrrad-Rahmen und andere Fahrradteile für solche sportlichen Belastungen nicht ausgelegt und sind daher häufig gebrochen oder kaputt gegangen. das erste BMX-Rad kam Anfang der 80er in Mode, so dass in der Zeit sogar ein
    richtiger BMX-Hype in der Zeit entstanden ist.
    Die Weiterentwicklung am BMX-Rad waren kaum zu übersehen. Sämtliche Fahrrad Teile beim BMX wie zum Beispiel Felgen, Speichen, Naben und Achsen, Rahmen, Gabel,Kurbel, Pedale, Bremsen  wurden wesentlich verbessert und für ein sportliches Fahren ausgelegt. Die BMX-Räder waren somit in erster Linie für das Gelände ausgelegt und haben heute keine Verkehrstauglichkeit auf deutschen Straßen.
    Mit dem BMX-Rad war auch der BMX-Rennsport geboren. Dort wo sich Motocrossfahrern rennen lieferten, sah man auf einmal Kinder und Jugendliche mit Ihren BMX-Räder im Gelände herumfahren. Der BMX-Rennsport wurde von kleinen privaten Geländerennen mittlerweile zu einem anerkannten Wettbewerbssport  vorrangetrieben.
    Auch bei den BMX-Räder gibt es wesentliche Unterschiede, die zum einen auch für Kunstradfahren eingesetzt werden. Die Bauweise eines modernen BMX-Rads ist mittlerweile eine technische Höchstleistung, die geübten BMX-Fahrer unglaubliche Fahrrad-Stunts und Fahrrad-Tricks ermöglichen.


    Cross-Country-Bike fürs Gelände gemacht

    der Ursprung des heutigen Cross-Country-Bike ist direkt auf das Mountainbike zurück zu führen. Schon das Mountainbike bike wurde auch für den Einsatz im Gelände entwickelt und man hat neben eine stabilen Fahrradrahmen auch die Reifengröße, die Art der Fahrradreifen und andere Teile am Fahrrad speziell für den Einsatz im Gelände ausgelegt. Ein normales Mountainbike ist auch Straßen- und Verkehrstauglich, wobei das Cross-Country-Bike nur für dein Einsatz im Gelände gedacht ist.
    Beim Cross-Country-Bike wurde das herkömmliche Mountainbike nochmal weiter abgespeckt und um das Gewicht zu reduzieren, wurde einige Fahrradteile wie das Fahrrad-Schutzblech, Fahrrad-Lampen gänzlich weg gelassen. Somit haben sich in den letzten Jahren auch hier Cross-Country-Bike Wettbewerbe entwickelt die für Cross-Bike höchste Ansprüche im Gelände stellen und sich voll und ganz auf Ihr Cross-Country-Bike verlassen müssen. Auch hier spielt die Stabiliät und leichtigkeit einen große Rolle. Somit findet man bei Cross-Country-Bikes oft leichte Carbon-Rahmen und Titan-Rahmen. Für Anfänger gibt es Cross-Country-Bikes schon ab 500 Euro. Wer sich allerdings für den Profiradsport interessiert, hat beim Kaufpreis für ein Cross-
    Country-Bike noch oben fast keine Grenze.
    Es gibt verschiedenen Sportliche Herausforderungen die sich nennen wie MTB-Cross Country Wettbewerb. Dabei gilt es eine festgelegte Strecke im Gelände mit dem Cross-Country-Bike mehrfach zu umfahren. Aber auch Bergzeitfahren und längere Gelände-Marathon Strecken werden mit dem Cross-Country-Bike im Wettbewerb oder der Freizeit gefahren.



    Die Cruiser Fahrradtypen
    bei den Cruiser-Fahrräder geht es weniger um den Kompfort oder sportlichen Aspekt. Hier steht eindeutig das Design des Cruiser-Fahrrads im Vordergrund. Die Cruisermodelle ähneln sehr dem amerikanischen Motorrad Harley. Man erkennt diese Cruisermodelle an der auffällig langen Cruiser-Gabel oder Fahrrad-Gabel und an der unterschiedlichen Reifengröße.
    Dabei ist der Vorderreifen beim Cruiser oft viel schmäler als der Hinterreifen. Der Hinterreifen beim Cruiser ist breiter gebaut und gibt dem Cruise eine spezielle Optik. Echte Cruiser Fans machen sogar beiden Cruiser-Modellen nochmal feine Unterschiede und geben den Chopper-FahrradBeachcruiser, Stretchcruiser  und Softcruiser als Fahrradtyp zu erkennen.
    Die speziell umbauten bei den Cruiser Fahrräder gehen sogar so weit, dass manche Cruiser kaum noch zu fahren sind. Die Optik steht also im Vordergrund und ein gesundes oder angenehmes fahren ist bei den Cruiser-Modellen kaum möglich.


    Das Trekkingrad
    gehört zur Familie der Mountainbikes. Die Bauweise ist relativ ähnlich, wobei beim Trekkingrad besonders die Reifen etwas dünner sind als beim Mountainbike. Mit einem Trekkingrad kann man auch problemlos im Straßenverkehr fahren, da diese Fahrräder mit Reflektoren, Schutzbleche, Klingel, Gepäckträger und weiteren wichtigen Vorrausetzungen gebaut sind. Im Grunde ist das Trekkingrad nichts anderes als ein Crossrad mit dem Unterschied, dass es Verkehrstauglich gemacht wurde.
    Wer also größere Fahrradtouren plant, die nicht nur über die Straße gehen sondern auch ins Gelände führen ist mit einem Trekkingrad bestens gerüstet. Denn man kann ideales Fahrrad-Zubehör wie Packtaschen bei den Trekkingrad am Gepäckträger befestigen und so einiges an Gepäck für die Radtour mitnehmen. Falls jemandem der Gepäckträger nicht ausreicht, kann er auch das Trekkingrad mit einer Fahrrad-Anhängerkupplung ausstatten und so noch mehr Stauraum am Fahrrad bekommen.


    Das Bonanzarad
    Typisch für das Bonanzarad ist der sogeannte Bananensattel mit seiner Lehne. Außerdem besitzt das Bonanzarad eine Gabelfederung und einen auffällig großen Hirschgeweih-Lenker. Die meisten Bonanzaräder haben eine3-Gang-Nabenschaltung und das Gesamtdesign ähnelt sehr dem klassischen Motorad Chopper. 
    In erster Linie waren die Bonanzafahrräder für Kinder und Jugendliche konzipiert. Somit gab es auch immer wieder Um- und Ausbauten am Bonanzarad. Dabei sehr beliebt waren besonders große Fahrradlampen, einen oder zwei Rückspiegel und viele andere Spielereinen die in erster Linie dazu dienten das Bonanzarad zu verschönern.
    Abgelöst wurden die Bonanzaräder durch die BMX-Räder, welche eher für das Geländer als für den Straßenverkehr gedacht waren. Viele Sammler und Liebhaber pflegen aber noch heute die gut erhaltenen Bonanzafahrräder und es gibt noch viele Fahrrad-Teile für ein Bonanzarad zu kaufen.


    Das Citybike
    Besonders wichtig beim Citybike ist die verkehrstauglichkeit. Es ist daher besonders gut für den Straßenverkehr geeignet und bietet dem City-Biker einen guten Komfort und Dank der stabilen Bauweise ist das Citybike auch gut für das hoch und runterfahren vor Bordkantensteinen geeignet. Viele Radler nutzen das Citybike um kleinere Erledigunggen in der Stadt zu machen und sparen sich so die lästige Parkplatzsuche.
    Für Langstrecken ist das Citybike eher nicht so gut geeignet, da die robuste Bauweise eher schwerfällig wird, wenn man damit längere Strecken radeln will.
    Citybikes gibt es in der Bausweise für Männer mit Querstange als Herren-Citybikes aber auch die etwas tiefergelegte Querstange für Damen-Citybikes. Die Fahrradsattel sind beim Citybike sehr breit ausgelegt, so dass auch ältere Menschen damit bequem Radeln können. Insgesamt ist das Citybike eine kostengünstige Alternative für spontane Radler, die alle notwendigen technischen Ausstattungen am Fahrrad für kleiner Fahrten vorraussetzen.
    Sehr ähnlich zum Citybike und ehre für sportliches Fahren ausgelegt ist das Trekkingrad  . Wer also auch mal einen Wochenendeausflug mit dem Fahrrad machen möchte, sollte wenn möglich die verschiedenen Fahrradtypen testen um das persönlich passende Fahrrad zu finden.


    Das Rennrad
    ist die Weiterentwicklung des herkömmlichen Fahrrads als Sportgerät und deffinierte den Radsport wie kein anderes Fahrrad. Das Rennrad  wird vorzugsweise bei Radrennen eingesetzt und ist aufgrund der Bauweise auch nur für Straßenfahren ausgelegt.
    Um möglich leichte Rennräder für Radrennen zu erhalten, wurde die Bauweise beim Rennrad in den letzten Jahren revolutioniert und man hat die alten schweren Stahlrahmen mit leichten Alu-Rahmen ersetzt. Mittlerweise gibt es Rennräder mit modernen Metall-Rahmen aus Aluminium, Stahlrahmen, Carbon-Rahmen, Titan-Rahmen aber auch noch aus dem günstigeren Stahl. Wobei jedes dieser Materialien seine Vor- und Nachteile für den Radrennsport hat und auch besonders leichte Konstruktionen bei den Rennräder schon mal ein paar tausend Euro kosten können..
    Früher was das Rennrad auch als Straßenrennmanschine bekannt und für Bahnrennen werden die sogenannten Bahnräder oder auch Bahnrennräder eingesetzt. Diese Form des Rennrads sind für den normalen Straßenverkehr ungeeignet, da wesentliche Sicherheitsstandards wie Fahrradlicht, Fahrrad-Klingel etc. dort nicht erfüllt sind, um die Rennräder für den Radsport möglichst leicht zu halten. Daher findet man professionelle Rennräder kaum im Straßenverkehr und nur bei öffentlich genehmigten Radrennen oder indoor Bahn-Rennen.